Ängste: Verstehen und bewältigen by Isaac Marks (auth.), Patrizia Winter (eds.)

By Isaac Marks (auth.), Patrizia Winter (eds.)

Angst zu haben, ist in vielen Situationen ganz common. Doch wenn Ängste anfangen, das Alltagsleben zu beeinträchtigen, sollte guy etwas dagegen tun. Wer - aus persönlicher Betroffenheit, als Freund oder als Familienangehöriger - nach Informationen über Ängste sucht, findet in diesem Buch alles Wissenswerte über ihre Ursachen, Erscheinungsformen und Behandlungsmöglichkeiten. Die Spinnenphobie taucht ebenso auf wie die Platz- und Höhenangst, Waschzwänge aus Angst vor Infektionen, Schul- und Prüfungsängste und viele mehr. Isaac Marks zeigt, daß nicht immer professionelle Hilfe nötig ist, wenn Ängste zur final werden. Sein Selbsthilfeprogramm führt die Betroffenen in fünf Schritten zur Bewältigung der Angst.

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Die meisten jungen Saugetiere zeigen Trennungsangst, wenn man sie von einer vertrauten Gestalt trennt. Die erste Bindung bei Saugetieren ist meist die zwischen Mutter und Jungtier. Sie halten sich gewohnlich nahe beieinander auf und versuchen wieder zusammenzukommen, sobald sie getrennt werden. Der Versuch, ein eng verbundenes Paar zu trennen, stoRt auf Widerstand, und der Starkere der Partner greift den Eindringling an, wahrend der Schwachere flieht oder sich am Starkeren festhalt. Wenn solche eng verbundenen Partner getrennt werden und einander nicht wieder finden konnen, leiden sie unter diesem Zustand und zeigen Trennungsangst.

Man nimmt vielfach an, daB der Gram nicht auf Dauer zuriickgedrangt werden kann und daB er am Ende mit urn so groBerer Qual hervorbricht, wenn man versucht, ihn zu unterdriicken. Wenn die Betaubung nachlaBt, setzt der bohrende Schmerz der Trauer ein, in dem sich der Betroffene nach 45 dem Toten qualvoll sehnt. Die Witwen wurden beherrscht von Gedanken an den Verstorbenen, sie schauten standig solche Stellen und Gegenstande in ihrer unmittelbaren Umgebung an, die sie mit dem verstorbenen Ehemann in Verbindung bringen konnten und richteten immer wieder ihre Aufmerksamkeit auf Dinge, die ihnen die optische oder akustische Illusion seiner Anwesenheit und Gegenwart verschaffen konnte.

Gleichzeitig begann man, solche Gegenstande wieder hervorzuholen, deren Anblick unmittelbar nach dem Todesfall schmerzhafte Trauerqualen auslosten; so wurden zum Beispiel Fotografien wieder an die Wand zuruckgehangt. Es kam oft vor, daR die Witwen ihren Ehemann in ihrer Nahe »sahen«, »horten« oder »fuhlten«; dies gilt besonders fur die ersten Monate nach dem Tod. Leise Gerausche im Haus deuteten sie als Hinweis auf die Anwesenheit des Mannes, oder es passierte ihnen, daR sie in irgendeinem Vorubergehenden auf der StraRe plotzlich ihren Mann zu erkennen glaubten, bis ihnen ihr Irrtum bewuRt wurde.

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